Eine andere Art des Reisens dank des „KPMG Tomorrow's Market Award" 2008

Wie reist man am effizientesten von einem Ort zum andern: mit dem Zug, Auto, Bus oder Flugzeug? Routerank, Preisträger des „KPMG Tomorrow's Market Award 2008", ermöglicht die Verbindung aller Transportmittel. Die Wahl ist einfach, aber ihr liegen die verschiedensten Kriterien wie Preis, Schnelligkeit oder Umweltauswirkungen zugrunde.

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Routerank hat schon bei den vielversprechendsten Ideen mitgewirkt. Jetzt wird der Plan Realität: Jeder kann eine erste Versuchsversion online testen. Und kriegt eine Vorstellung von der neuen Art, wie wir in Zukunft unsere Transportmittel auswählen können. Jochen Mundinger, ehemals Mathematiker an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL), entwickelte Routerank, ein innovatives, kombinatorisches Datensuchsystem. Routerank zeigt die verschiedenen Möglichkeiten, eine Route zu planen: Die aktuelle Betaversion umfasst bereits das Auto, den Bus, den Zug, nach und nach das Flugzeug und in Kürze auch andere Transportmittel. Man kann so auf einen Blick die Fahrpläne, die voraussichtliche Reisedauer und den CO2-Ausstoss in der Luft vergleichen. Die Darstellung der Kosten ist technisch bereit und wird für die Betriebsversionen umgesetzt. Versionen steht im Plural, da Routerank bereits die Anpassungseines Tools an die verschiedenen Zielgruppen vorgesehen hat: eine Version für die breite Öffentlichkeit, aber auch für Fachleute oder Organisationen, entsprechend ihrer Interessen und Prioritäten.

Routerank möchte sich zuerst als europaweiter, dann auch als weltweiter Dienstleister positionieren. Deshalb wurde ein starkes Management aufgebaut, das die Weiterentwicklung, die sich als besonders anspruchsvoll erweist, sicherstellen soll.

Verbindung zwischen Innovation und Märkten von morgen
Das Unternehmen ist mit seiner Motivation, seinen Qualitäten und seinem Vorhaben der perfekte Preisträger des "KPMG Tomorrow's Market Award". Es steht sogar symbolisch für diesen Preis, der eine Verbindung zwischen der Innovation von heute und den Märkten von morgen herstellen möchte. Routerank hat seinen Preis anlässlich des "Tages der Innovation" der EPFL zusammen mit einem Scheck von KPMG in Höhe von CHF 50'000.- erhalten. "Unser Engagement soll aber noch weiter gehen, denn neben der Förderung der Online-Benutzung des Tools bei unseren Fachleuten diskutieren wir die Integration der Software innerhalb von KPMG Europe. Ausserdem
möchten wir eine Studie durchführen, inwieweit sich die Einbindung eines solchen Systems in unser Unternehmen positiv auf den CO2-Verbrauch auswirkt. So wollen wir den ehrgeizigen Zielen, die wir uns in dieser Sache gesteckt haben, einen Schritt näher kommen. Das ist eineWerbekampagne, die der Weiterentwicklung von Routerank, wo man ab jetzt erste Erfahrungen mit Kunden macht, besonders zugute kommt", erklärt Stéphane Gard, Leiter KPMG Westschweiz.

Routerank muss sicherlich noch Verbindungen zwischen zahlreichen Datenbanken herstellen, damit alle erforderlichen Informationen zusammengestellt werden können. Aber die erste Betaversion zeigt bereits das beträchtliche Potenzial dieses Tools, nicht nur durch das ihm zugrunde liegende Prinzip, sondern auch durch seine Einfachheit.

Strategische Innovationsförderung
Die Umsetzung dieser Idee mit hohem Potenzial ist ein Beispiel für die strategische Innovationsförderung an der EPFL: Jochen Mundinger, ehemaliger EPFL-Forscher, erhielt einen "Innogrant". Dabei handelt es sich um Stipendien, die es Studenten oder Mitarbeitern mit einer aussergewöhnlichen Idee oder Motivation ermöglichen, in eine erste Forschungsphase zu starten. Diese Stipendien werden nach den Schlüsselkriterien der Innovation bewilligt, das heisst der Qualität der Idee und des Engagements der Person. Sie stammen aus einem Fonds, der mit Unterstützung der Privatbank Lombard Odier Darier Hentsch & Cie ins Leben gerufen wurde. "Dass Akteure wie LODH und KPMG miteinbezogen werden, ist eine direkte Auswirkung der Dynamik, die sich im Arc Lémanique zwischen akademischen Einrichtungen und der Privatwirtschaft entwickelt hat. Auf diese Weise können wir dazu beitragen, neuen Wind in die Wirtschaft zu bringen, aber auch neue Dienstleistungen zu entwickeln, von denen jeder profitieren kann, einschliesslich der Umwelt", erläutert Adrienne Corboud Fumagalli, Vizepräsidentin der Bereiche Innovation und Technologietransfer an der EPFL.

Zürich, 13. November 2008

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